St. Mary’s Hospital – Ein Großauftrag wird umgesetzt

Im St. Mary’s Hospital in Lacor, Gulu, Uganda, halten sich täglich bis zu 4000 Personen auf – Patienten, medizinisches Personal, Besucherinnen und Besucher. Das Spital verfügt über Wasserversorgungsanlagen, die von mehreren Brunnen gespeist werden. Das Abwasser wird über ein zentrales Kanalnetz gesammelt und in Abwasserteichen notdürftig aufbereitet. Vor allem diese unzureichende Aufbereitung der Abwässer verursachte Handlungsbedarf.

Eine gut funktionierende Abwasseraufbereitung ist deshalb so wichtig, weil es ohne sie unmöglich ist Krankheitserreger im Abwasser zu eliminieren. Sonst besteht die Gefahr, dass resistente Erreger über das Grundwasser in das Trinkwasser gelangen und so einen Krankheitskreislauf verursachen: Das mit Bakterien belastete Wasser wird aus den Brunnen gepumpt und gelangt so wieder in den menschlichen Körper. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbinden, damit sich keine wasserbedingten Krankheiten ausbreiten können. Die Versorgung mit sauberem Wasser und der Zugang zu geeigneten Sanitärsystemen gelten als zentrale Herausforderung in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Verbesserung der Sanitär- und Wasserversorgung wird sowohl in den Sustainable Development Goals, den nachhaltigen Entwicklungszielen der UN, als auch in Laudato Si, der Umwelt-Enzyklika des Papstes, als wesentliche Komponente im Kampf gegen Armut und Umweltzerstörung gesehen.

 

Das ist der entwicklungspolitische Zusammenhang, in dem der Einsatz des Ziviltechnikers Dipl.-Ing. Josef Sperrer stand. Er plante im Auftrag von Horizont 3000 Anlagen zur Verbesserung der Wasserversorgung, der Nutzung des Regenwassers und zu einer Aufbereitung der Abwässer laut gesetzlichen Anforderungen. Nachdem tragfähige Lösungen gefunden waren und die Planung mit den zuständigen Entscheidungsträgern vor Ort abgestimmt worden war, wurden die erforderlichen Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Der BBM konnte als Best- und Billigstbieter diese Ausschreibung für sich entscheiden und wurde mit der Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen beauftragt.

Hochwertige Abwasserreinigung mit bewachsenem Bodenfilter

Die Abwässer im St. Mary’s Hospital wurden bisher ohne Vorreinigung den Abwasserteichen zugeführt, sodass sie in der Folge verschlammten. Nunmehr werden sie in einem diesen Teichen vorgeschalteten Absetzbecken mit einem Nutzvolumen von 300 m³ mechanisch gereinigt. Der sich in diesen Becken absetzende Schlamm wird abgepumpt und landwirtschaftlich verwertet.

Im Absetzbecken werden Grobstoffe zurückgehalten

Die Abwasserteiche reinigen das Abwasser nur unzureichend. Um die 200 m³ Abwasser pro Tag den gesetzlichen Anforderungen entsprechend zu reinigen, wurde ein bewachsener Bodenfilter mit ca. 850 m² Beetoberfläche errichtet. Dieser Bodenfilter stellt eine Kombination von Pflanzenkläranlage, Tropfkörper und Feststoffreaktor dar. Die anfallenden Abwässer werden dieser biologischen Stufe stoßweise zugeführt und mittels großflächig verlegter Verrohrungen auf die Oberfläche verspritzt.

Unterirdische Regenwasserspeicher

Im St. Mary’s Hospital wird Regenwasser für das Labor und die Waschanlagen verwendet. Zur Speicherung des Regenwassers wurden unterirdische Behälter mit je 50 m³ Nutzinhalt betoniert. Die Anlagen wurden sehr professionell von den lokalen Fachkräften errichtet.

Norbert Demmelbauer:              „Wir arbeiten seit Jahren mit Dominic Ocaka und seinen Mitarbeitern zusammen. Die hohe Kompetenz dieses Partners erleichtert uns die Umsetzung unserer Vorhaben enorm.“

Wasserversorgung – Leckbehebung vorrangig

Die durchgeführten Überprüfungen am Wasserversorgungsnetz zeigten rasch, dass etwa 30 % des geförderten Trinkwassers durch diverse Lecks im Versorgungssystem verloren gingen. Vor allem tropfende Armaturen, alte Dichtungen aber auch herkömmliche Lecks konnten ausfindig gemacht werden. Alain, ein österreichischer Installateur, schulte die vor Ort tätigen Installateure. Nunmehr können die lokalen Handwerker die erforderlichen Arbeiten selbst durchführen.

Sanitärräume komplett erneuert

Aufgrund des sehr effizienten Einsatzes der zur Verfügung stehenden Mittel, konnte auch eine Sanitärstation saniert werden. Erstmals wurden eingemauerte Spülkästen verwendet. Die zum Teil vollkommen korrodierten Eisenleitungen wurden erneuert.

Die Fachleute des BBM haben in Zusammenarbeit mit Ziviltechniker Josef Sperrer neue Standards, vor allem bei der Abwasserreinigung, gesetzt. Der neu entwickelte, bewachsene Bodenfilter ist in der Lage, auch große Abwassermengen hochwertig zu reinigen und eignet sich ideal zur Nachrüstung unzureichender Anlagen.

BBM Know-How bei der Diözese Rumbek / Solarwassersystem

 

Land: Südsudan
Aufgabe:
Lieferung und Installation von drei Solarwassersystemen in der Pacong Pfarre, der Warrap Pfarre und der Bunagok Pfarre
Verantwortungen:
  • Detailplannung
  • Lieferung von elektronischer Schlüsselausrüstung von Europa
  • Lieferung von lokal verfügbaren Materialieno (Uganda, Südsudan) zu Standort
  • Montage der Wassertürme
  • Installation von Elektrizität / PV Ausrüstung
  • Testen
  • Inbetriebnahme
Projektpartner:
Diözese Rumbek
Dauer: August 2014 – Juli 2015

 

 

Ziel des Projektes war es 3 Pfarren / Dörfer mit Trinkwasser zu versorgen. Wegen der großen Menge an gebrauchtem Wasser, war die Lösung: für jedes Dorf eine Solarwasserpumpe und einen 20 m³ Wassertank zu bauen, gemeinsam mit Zapfstellen.

Vorteile von Solarwasserpumpen sind, dass sie ohne Betriebskosten laufen und die Wartungskosten sind fast null, weil sie eine große Menge an Wasser beinhalten.

 

Die Umsetzung fing August 2014 – Beschaffung von lokalen und internationalen Materialen  – an, ab Mai 2015 wurde dann angefangen zu bauen. Auftretende Herausforderungen, die überstanden wurden, waren:

  • Wetterbedingungen: lange Regenzeit, Bewegung von Arbeitern und Materialien zu Projekt war schwierig.
  • Verzögerungen in der Beschaffung und fehlende Teile der Wassertanke
  • Unsicherheiten auf den Straßen zu den Missionen

 

Alle drei Projekte wurden nach erfolgreichen Installationen und Tests an den Projektpartner übergeben.

 

Teilnahme bei der 20. Technologiekonferenz

Emmanuel Obwor, Mitarbeiter von Horizont3000 / BBM in Uganda war ein Vortragender im Rahmen der 20. Technologiekonferenz für Urbanisierung.

Der Titel seines Beitrages war “Urine Diversion Dry Toilets (UDDT) for Urban Towns”.

Hier finden Sie den Artikel zum Nachlesen (nur in Englisch):

UDDT’s for Urban Towns

 

Weitere Information können Sie auch hier nachlesen:

https://bbm.miva.at/involvedwithus/uddt-urine-diversion-dry-toilet/

Aufbau von hybriden Energiemanagement

ASIC (Austrian Solar Innovation Centre) ist ein Forschungspartner des BBMs. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes konnte das ASIC den BBM Austria bei der Entwicklung eines hybriden Energiemanagement für Energiesysteme unterstützen.

Insbesondere in Entwicklungsländern ist die Qualität des Stromnetzes oftmals nicht zufriedenstellend. Ausfälle und Schwankungen der Betriebsparameter machen die Versorgung von teilweise lebensnotwendigen Geräten, beispielsweise in Krankenhäusern, zu einer komplexen Aufgabe. Als Ersatz werden in erster Linie teure Dieselgeneratoren eingesetzt. Gemeinsam wurde nun versucht auch PV-Anlagen, welche den Strom deutlich kostengünstiger erzeugen können, in die Energiesysteme einzubinden. Verschiedenste Konfigurationen wurden mittels Simulation untersucht, um die optimale Zusammenstellung von PV und Dieselgeneratoren herauszufinden. Kernstück war dabei die Entwicklung eines optimierten Energiemanagementsystems, welches das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten im laufenden Betrieb reguliert und gleichzeitig Daten für eine automatisierte Überprüfung des Systems zur Fehlererkennung sammelt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen kann in einem nächsten Schritt das Energiemanagement in eine leistungsfähige Steuerungsplattform (SPS) integriert und in den betroffenen Gebieten und Anlagen eingesetzt werden. Hierfür ist eine weitere Kooperation der beiden nicht-gewinnorientierten Organisationen beabsichtigt.

Mittlerweile werden dieses PCMS (Power Control & Monitoring System) schon in zwei Radiostationen und einem Krankenhaus angewendet.

Solarpreis für Radio Pacis

BBM–Projektpartner RADIO PACIS in Arua, Uganda gewinnt Solarpreis. Außerdem besucht der ugandische Präsident Yoweri Museveni die Radiostation.

BBM und RADIO PACIS haben eine lange gemeinsame Geschichte. Der BBM errichtete die Radiostation im Nordwesten Ugandas mit Hilfe des Know-hows und erweitert sie auch stetig.

Die vom BBM geplante Anlage war zuletzt auch Grund für zwei erfreuliche Ereignisse:

Zum einen gewann RADIO PACIS den renommierten EUROSOLAR Preis in der Kategorie „One World Cooperation“ für sein innovatives Solarstrom-System, welches die operativen Energiekosten drastisch reduziert und Vorbildwirkung für die Region hat.

Zum anderen besuchte der ugandische Präsident Museveni die technischen Einrichtungen von RADIO PACIS und war sichtlich beeindruckt.

Der Präsident besucht RADIO PACIS

Aktuell arbeitet der BBM am Energiemanagement der Radio Station, um die Effizienz der Anlage weiter zu steigern.

Wasserversorgung für St. Mary’s Hospital

 

Land: Isingiro, Tansania
Aufgabe: Quellfassung und Schwerkraft-Wasserversorgung
Umfang: Turn Key (Planung, Lieferung, Bau) vom Versorgungsnetz, inkl. Rohrleitungen, Stahlbetontanks, (Haus-)Anschlüsse
Verwendetes Rohmaterial: PE Kunststoffrohre
Projektpartner: BSI Innsbruck
Laufzeit: Februar 2010 bis Februar 2011

 

Über eine zweieinhalb Kilometer lange Rohrleitung wird das St. Mary’s Hospital von Isingiro jetzt mit Trinkwasser versorgt. Das Projekt folgte einem ökologischen Rehabilitationsplan und wurde Anfang 2010 in Angriff genommen. Zunächst musste eine Quelle gefunden und gefasst werden; dazu wurde vom Quellsprung horizontal in den Berg gegraben. Ein Drei-Kammer-Schacht dient zur Reinigung des Wassers. Das starke Gefälle machte es nötig,etwa 150 Meter unterhalb der Quelle einen Zwischentank zu errichten, um den Druck in der Rohrleitung zu reduzieren. Entlang der Rohrleitung wurden zwei Kontrollschächte errichtet,die zur Inspektion und Wartung dienen.

Das Wasser wird in zwei neu errichteten Stahlbetontanks mit einem Fassungsvermögen von etwa 200 Kubikmetern gesammelt. Von dort wurden etwa 800 Meter Kunststoffrohre verlegt,die die einzelnen Häuser – auch die Wohnungen der Angestellten – mit Trinkwasser speisen. Im Krankenhaus selbst wurden für die Patienten und ihre Angehörigen zehn Wasserhähne installiert

 

Trinkwasserförderung für Mary Immaculate Hospital

Land: Südsudan, Diözese Rumbek
Aufgabe: Trinkwasserförderung von zwei Bohrbrunnen in einen Stahltank, Neuverlegung des Versorgungsnetzes (1250m), Errichtung von 30 Hausanschlüssen im Krankenhaus und weiteren 10 Wassersammelstellen
Verwendetes Rohmaterial: PE Kunststoffrohre
Solarpumpen: 2 Solargeneratoren mit je 16 Solarmodulen, Gesamtleistung 1280 Watt
Wasserspeicher: Hochtank mit 20.000 l Fassungsvermögen, montiert auf einem Stahlgerüst in 6m Höhe
Projektpartner: Comboni Missionare der Diözese Rumbek
Laufzeit: September 2010 bis Februar 2011

 

Zum Jahreswechsel 2010-2011 waren die Befürchtungen groß, es könnte nach der bevorstehenden Spaltung des Sudans in einen Nord- und einen Südteil erneut zu politischen Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen kommen. Das hatte Auswirkungen auf die Projekte in der Region: Alle Bemühungen waren darauf konzentriert, sie möglichst rasch zum Abschluss zu bringen. Auch das Wasserversorgungsprojekt für das Mary Immaculate Hospital in Mapuordit (Rumbek) sollte in kürzester Zeit realisiert werden. Der BBM war planend und ausführend involviert.
Trotz der gebotenen Eile wurde die Anlage mit aller gebotenen Sorgfalt installiert. Trinkwasser aus zwei Bohrbrunnen wird mittels zweier Solarpumpen in einen Hochspeicher geleitet. Der Dieselgenerator des Krankenhauses sorgt dafür, dass die Pumpen auch in der sonnenarmen Regenzeit betrieben werden können. Das im Hochspeicher gesammelte Wasser wird über Kunststoffrohre (Gesamtlänge 1250 Meter) zu den Hausanschlüssen und Wassersammelstellen geführt. Weder lokal noch regional waren die Bestandteile der neuen Wasserversorgungsanlage in der notwendigen Qualität erhältlich. Daher wurde das Rohrmaterial aus Uganda importiert, Absperrhähne und Schieber kamen aus Österreich.

 

Stromversorgung des Konvents der Loreto-Schwestern in Rumbek

Das Projekt für die Loreto Schwestern in Rumbek soll die Schwestern sowohl mit einer unabhängigen Stromversorgung versorgen, aber auch die Laufzeit von ihrem Dieselgenerator minimieren.
Die Installation wurde im August 2011 von BBM-Experten fertiggestellt. Die Photovoltaikanlage besteht aus 45 Modulen und wurde an zwei vorbereiteten 6 Meter hohen Seecontainern befestigt. Der vorige Batterieraum wurde in ein Stromsteuerzentrum umgewandelt, in welchem die neuen Batterien (12 Geräte, 2V Zellen) und weiteres Equipment (Solarladeregler, Wechselrichter, Energieverteiler) untergebracht ist.

Für die Stromversorgung des Büros wurde ein kleineres System (4 Solarmodule, 1 Wechselrichter, 1 Solarladeregler, 2 Solarbatterien 12 V) installiert.  Dies stellt sicher, dass der Büroalltag unabhängig vom Hauptsystem aufrechterhalten werden kann.

Land: Südsudan
Aufgabe: Planung und Auslegung des Photovoltaiksystems, Lieferung aller benötigten Komponenten, Installation durch österreichische Experten und lokale Assistenz
Installierte Modulleistung: 45 Module mit je 80 Watt Leistung, 3600 Watt installierte Leistung des Solargenerators
Batteriesystem: 12 wartungsfreie 2V Gel-Batterien mit einer Kapazität von 2000 Amperestunden (Ah)
zusätzliche Komponenten: 2 Wechselrichter 3000 W/24 V, 2 Solarladeregler MPPT 60 A
Projektpartner: Diözese Rumbek
Laufzeit: November 2010 bis August 2011

 

Kinderheim St. Clare

 

Lage: Aber, Uganda (Diözese Lira)
Aufgabe: Planung und Errichtung von drei Haupt- und drei Nebengebäuden, Planung und Umsetzung der Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Energie)
Laufzeit: Anfang 2009 bis November 2011
Projektpartner: Seraphisches Liebeswerk (SLW) der Kapuziner und Diözese Lira

 

Der BBM hatte vom SLW den Generalauftrag für die Planung, die Bau-Koordination sowie die Installation aller technischen Einrichtungen. Ein ugandischer BBM-Mitarbeiter zeichnete sich für die lokale Bauüberwachung und die Koordination der Firmen auf der Baustelle verantworlich. BBM-Experten aus Österreich betreuten den Fortgang der Arbeiten im Zuge regelmäßiger Dienstreisen zum Projekt.
Zunächst wurde das betreffende Grundstück angekauft, gerodet und umzäunt. Auch eine Zufahrtsstraße zum Baugelände musste angelegt werden. Dann wurde ein Brunnen gegraben. Sein Wasser speist mittels Solarpumpe in einen 20.000-Liter-Tank. Drei Hauptgebäude wurden errichtet: die Unterkünfte für Mädchen und Buben mit je 108 Betten sowie ein zentrales Wirtschaftsgebäude mit Aula, Küche und Büros. Dazu kamen drei Nebengebäude: ein Schwesternhaus und zwei Gästehäuser für Kurzzeit- bzw. Langzeitgäste. Alle Zimmer wurden eingerichtet, Sanitär- und Elektroinstallationen vorgenommen. Auch der Landschaftsbau und das Anlegen von Zufahrtswegen wurde vom BBM übernommen.

Die Anlage in St. Clare wurde nach einem umfassenden ökologischen Konzept errichtet. Grauwasser aus Waschbecken, Duschen und Spülen wird in einem horizontalen Bodenfilter aufbereitet und in wassersparenden Spültoiletten wieder verwendet. Das Regenwasser wird in zwei 20-Fuß-Containern gesammelt und verwendet, zum Beispiel zum Wäschewaschen. Das Schwarzwasser wird in einer 3-Kammer-Anlage gesammelt und vorgereinigt und mittels Solarpumpe zu einer zweistufigen Bodenfilterkläranlage geleitet, wobei der zweite Bodenfilter (Fläche: etwa 100m2) durch einen mechanischen Hebemechanismus und ganz ohne Verwendung elektrischer Energie beschickt wird. Das gereinigte Abwasser wird in einem Tank gesammelt und zum Gießen der Plantagen und Grünflächen verwendet.

Sensorleuchten mit integrierten Bewegungsmeldern und Energiesparlampen reduzieren den Stromverbrauch. Diverse Photovoltaiksysteme versorgen alle drei Pumpen, die Notlichter in den Gebäuden, die Straßenlaternen und drei Gefriertruhen mit Strom. Das Warmwasser zum Duschen, Spülen und Waschen wird in zwölf Solaranlagen mit einem 300-Liter-Speicher aufbereitet.

Ein BBM-Experte im Gespräch über 25 Jahre BBM

Norbert Demmelbauer, 55, ist Leiter der Großprojekte beim BBM. Seit seinem 21. Lebensjahr ist er in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.
Unter anderem absolvierte er einen siebenjährigen Einsatz in Nicaragua. 1990 stieg er auf Honorarbasis beim BBM ein und wurde 1995 angestellt. Demmelbauer ist etwa drei Monate pro Jahr unterwegs, vor allem in Ostafrika, um BBM – Projekte zu begleiten, in Schulungen das notwendige Know-how weiterzugeben und nicht zuletzt um mit der Bevölkerung in den Einsatzorten ins Gespräch kommen. (mehr …)



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